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Gender-Report 2025 | Hochschulentwicklungen, Gleichstellungspraktiken, Gleichstellung in den Fachbereichen

Der Gender-Report 2025 ist erschienen. Die nordrhein-westfälischen Hochschulen tun viel für die Gleichstellung, gleichwohl bestehen insbesondere in den Fachbereichen strukturelle Geschlechterungleichheiten und Benachteiligungen von Frauen. Das zeigen die Ergebnisse des aktuell veröffentlichten Gender-Reports 2025. Die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW hat den fast 400 Seiten umfassenden, vom Wissenschaftsministerium geförderten Bericht am 16.12.2025 offiziell vorgestellt. Der Gender-Report erscheint alle drei Jahre und untersucht den Stand der Gleichstellung an den Hochschulen in NRW. Schwerpunkt im Erscheinungsjahr 2025 ist die Gleichstellungspraxis in den Fachbereichen.

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Kurzfassung zum Gender-Report 2025 | Forschungsergebnisse kompakt

Die Kurzfassung richtet sich an Leser_innen, die sich einen schnellen und kompakten Überblick über die zentralen Ergebnisse verschaffen wollen. Die Gliederung folgt in ihrer Kapitelstruktur der Langfassung des Gender-Reports und schließt mit Empfehlungen für die Weiterentwicklung und Professionalisierung dezentraler Gleichstellungsarbeit ab.

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Der Gender-Report | Studie über die nordrhein-westfälischen Hochschulen

Die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW erstellt im Dreijahresrhythmus den Gender-Report. Er dient zugleich als Grundlage für die Berichtsanforderungen im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes NRW (§ 22). Der Report umfasst drei aktuelle Teilstudien zu Geschlechter(un)gerechtigkeit an den Hochschulen in NRW: Neben der Fortschreibung der Analyse hochschulstatistischer Daten mit Schwerpunkt NRW (Teil I) und der Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW (Teil II) wird jeweils eine Studie zu einem wechselnden Schwerpunktthema durchgeführt (Teil III).

Alle Veröffentlichungen zum Gender-Report

Statistikportal | Diagramm des Quartals

Dekaninnen in der Minderheit

22. Januar 2026 | An den Hochschulen in NRW sind Dekaninnen deutlich in der Minderheit. Eine leichte Annäherung zwischen den Frauen- und Männeranteilen ist jedoch zu beobachten, wie die Entwicklung der Geschlechterverteilung von 2011 bis 2025 zeigt: Im Jahr 2011 lag der Anteil an Dekaninnen noch bei 11,4 %, während 2025 mit 19,5 % der bislang höchste Anteil zu verzeichnen ist. Dennoch beträgt der Abstand zwischen dem Frauen- und dem Männeranteil 61 Prozentpunkte. Mehr dazu im Statistikportal.

 

Abb.: Dekan_innen an den Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW in den Jahren 2011 - 2025.

© KoFo Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW. URL: https://www.gender-statistikportal-hochschulen.nrw.de. Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet. · Erstellt: 22.01.2026 09:59 Uhr.

Aktuelle Grafiken zum Download | Infos auf einen Blick

Im Folgenden finden Sie vier Grafiken (PDF und JPG) zu den aktuellsten Frauen- und Männeranteilen an den Hochschulen in NRW:

(1) Frauen- und Männeranteile im Qualifizierungsverlauf, (2) Studierende und Professor_innen nach Fächergruppe, (3) Gremien und Führungspositionen – Frauen- und Männeranteile